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Diversität, Gleichberechtigung und Mental Health

Unsere Vision

Eine vielfältige und diskriminierungsfreie Veranstaltungswirtschaft

In der Vielfalt liegt die Kraft: Als Bundesverband sehen wir die Förderung von Diversität als Grundvoraussetzung für eine lebendige und zukunftsfähige Veranstaltungswirtschaft. Wir verstehen uns als Vorreiter und engagieren uns mit Leidenschaft dafür, eine inklusive und diskriminierungsarme Branche zu fördern, in der Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Geschlecht, sexuellen Orientierung, körperlichen Fähigkeiten, religiösen Überzeugungen oder sozioökonomischen Hintergründen gleiche Chancen erhalten und sich entfalten können.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitgliedern und allen Beteiligten der Branche eine gesunde Arbeitsumgebung zu schaffen, die von Offenheit, Toleranz und Wertschätzung geprägt ist. Dafür arbeiten wir mit unseren Kooperationspartner:innen

Hand in Hand als starkes Netzwerk zusammen. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für eine diskriminierungssensible, achtsame und sicherere Konzertlandschaft.

Um seinen Mitgliedern auch ein juristisches Instrument an die Hand zu geben, stellt der BDKV einen Code of Conduct Muster als Anlage zu Verträgen zur Verfügung. Der Code of Conduct enthält Richtlinien für das rechtlich korrekte, ethische und soziale Verhalten der jeweils Beteiligten. Er soll insbesondere dazu beitragen, Diskriminierung und Korruption zu verhindern, ein respektvolles Miteinander und umweltfreundliches Verhalten zu fördern und gibt Ihnen im Streitfall eine durchsetzbare Handhabe. Lesen Sie dazu mehr im Mitgliederbereich.

 

Kompetenz bündeln für gesellschaftlichen Wandel

Act Aware

Awareness ist ein Ansatz, um sexualisierter Gewalt, Diskriminierung aller Art und Grenzüberschreitungen, die in unserer Gesellschaft und somit auch in Veranstaltungsräumen existieren, auf präventiver und praktischer Ebene zu begegnen. Das langfristige Ziel von Awareness ist es, über Veranstaltungen niederschwellig viele Menschen für diese Themen zu sensibilisieren und ein rücksichtsvolle Art des Zusammenseins vorzuleben, um so einen gesamtgesellschaftlichen Wandel zu erreichen.

Awareness fordert eine Auseinandersetzung jeder Einzelperson, Organisation und Veranstaltung mit Machtstrukturen und Diskriminierung, um sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und Grenzüberschreitungen möglichst schon im Voraus zu verhindern. Dabei muss Awareness als fortlaufender Prozess verstanden werden, der in allen Bereichen einer Veranstaltungsorganisation verankert ist.

Durch die Einnahme einer gemeinsamen Haltung, die auf kollektiver Verantwortungsübernahme, Betroffenenzentriertheit und Parteilichkeit beruht, sowie durch professionelle Unterstützungskonzepte auf Veranstaltungen wird ein Umgang mit Vorfällen möglich, der deren negative Konsequenzen abmildert und auf die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit Betroffener abzielt. Handlungsmaxime sind dabei die individuellen Empfindungen und Bedürfnisse betroffener Personen.

Das Netzwerk in der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft gegen sexuellen (Macht-) Missbrauch und für geschlechtergerechte Verhältnisse wächst weiter. Mit der strategischen Kooperation von BDKV und Act Aware e.V. werden Kompetenzen weitergegeben und ausgebaut – gleichzeitig wird einmal mehr ein Zeichen gesetzt: Die höchste Priorität der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft liegt darauf, dass das Publikum auf Konzerten und Live-Events erfüllende und sichere Erlebnisse hat. Daneben bleibt kein Platz für Belästigung und Missbrauch.

Die 2020 ins Leben gerufene Initiative Act Aware e.V. befördert Maßnahmen für mehr Awareness auf und im wirtschaftlichen Umfeld von Events – in der Theorie und in der Praxis. Sie unterstützen bundesweit Veranstalter:innen bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Awareness Konzepte, darunter auch BDKV-Mitglieder wie zum Beispiel das Reeperbahn Festival, MS Dockville oder das Deichbrand Festival.

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Erkennen, Hinsehen und tätig werden

Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus"

Das Bündnis “Gemeinsam gegen Sexismus“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und gemeinsam mit der EAF Berlin, einer Organisation, die sich für Gleichstellung und Vielfalt einsetzt und Projekte zur Demokratieförderung umsetzt. Es will der Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts entschieden entgegentreten. Ziel ist es, Sexismus und sexuelle Belästigung zu erkennen, hinzusehen und wirksame Maßnahmen dagegen zu verankern.

Der Beitritt zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus” erfolgt nach sorgfältiger Vorbereitung. Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV, fasst die Motivation des Verbandes zusammen: „Der BDKV identifiziert sich vollumfänglich mit den Werten des Bündnisses: sexueller (Macht-)Missbrauch darf in unserer Branche genauso wie auch in der Gesellschaft keinen Platz haben. Im Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ wollen wir den gesellschaftlichen Prozess mitgestalten, voneinander lernen und unsere Expertise aus der Veranstaltungswirtschaft einbringen.”

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sagt: „Ich freue mich, dass der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft dem Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ beitritt und mit seinen Angeboten und Kooperationen z.B. für gute Awarenessarbeit, Sexismus, sexueller Belästigung und Machtmissbrauch entschieden entgegenwirken will.”

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Einsatz für eine repräsentative Musikindustrie

Keychange

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Keychange setzt sich als Kampagne und Netzwerk auf internationaler Ebene für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Ziel ist, die Musikindustrie zu diversifizieren und nachhaltige Veränderungen in der Branche zu bewirken. Unterstützt wird Keychange u.a. von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Claudia Roth) und dem Creative Europe Programm der Europäischen Union.

Das globale Netzwerk von Keychange umfasst inzwischen Partner:innen und Mitarbeiter:innen in 12 Ländern. Einige BDKV Mitgliedsunternehmen sind Keychange schon beigetreten. Veranstaltungsunternehmen werden von Keychange dabei unterstützt, für die Zukunft entscheidende Maßnahmen im Sinne der DiversitätUnternehmenskulturMitarbeiter:innengewinnung und -bindung zu ergreifen. Mit dem Unterzeichnen der „Pledge“ geht das Versprechen einher, für Diversität einzutreten und konkrete Vorgaben umzusetzen. All dies geschieht im laufenden Prozess und nach den eigenen unternehmerischen Kapazitäten.

Dem BDKV ist die gesellschaftliche Rolle unserer Branche bewusst: Die Konzert- und Veranstaltungsbranche schlägt Brücken und verbindet Menschen im gemeinsamen Erleben kultureller Ereignisse. Diesen Gemeinschaftsgedanken möchten wir auch in unserem Arbeitsalltag, in den Prozessen, Strukturen der Institutionen und Unternehmen der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft verwirklichen. Dazu zählt für uns, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in unserer Branche zu befördern und dabei eine vermittelnde Position einzunehmen.

Mit dem Beitritt hat der BDKV deshalb die Keychange-„Pledge“ unterzeichnet und versprochen, in seinem Geschäftsbereich Maßnahmen im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit zu ergreifen und zu fördern. Als erste Maßnahmen haben wir die paritätische Besetzung der Teams, der Gremien oder der Panels auf Veranstaltungen bereits verwirklicht. Die wichtigste Maßnahme für uns ist allerdings, dass wir in unsere Branche hinein wirken möchten, um dort zu mehr Diversität anzuregen und unsere Mitgliedsunternehmen zu inspirieren, sich ebenso Keychange anzuschließen.

Kommen Sie mit Ihren Fragen gerne auf uns zu.

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Aktiv gegen sexuelle Gewalt

THEMIS Vertrauensstelle

 

Die Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung e.V. ist eine unabhängige und überbetriebliche Beratungsstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Kultur- und Medienbranche. Zum Angebot der Themis gehört die juristische und psychologische Beratung von Betroffenen, Zeug:innen, sowie Arbeitgebenden.

Die Beratungen der Themis Vertrauensstelle finden auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) statt. Das AGG verbietet seit 2006 sexuelle Belästigungen, Benachteiligungen oder Gewalt am Arbeitsplatz. Es ist für alle Arbeitgeber:innen in Deutschland verbindlich. Arbeitgeber:innen sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter:innen vor sexuellen Belästigungen zu schützen. Demnach sind sie dazu verpflichtet, AGG-Beschwerdestellen einzurichten.

Für den BDKV ist klar: Sexuelle Belästigungen jeglicher Art haben in unserer Branche keinen Platz! Gemeinsam mit der THEMIS bilden wir eine starke Partner:innenschaft, mit dem Ziel, sexuellen Übergriffen vorzubeugen und Betroffenenschutz zu leisten. Hierfür bieten wir unseren Mitgliedern regelmäßig individuelle Beratungsangebote, Workshops und Infomaterial. Arbeitgebende unterstützen wir bei der Errichtung der AGG-Beschwerdestelle und klären über alle Fragen rund um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auf.

 

Zuhören ist Gold

REDEZEIT FÜR DICH

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Auf unseren Bühnen geht es hoch her – manchmal aber auch in uns selbst. Freund:innen, Familienmitglieder oder Kolleg:innen können uns dann oft mit ihrer Aufmerksamkeit und ihren Ratschlägen unterstützen, aber manchmal ist es hilfreich, diese Themen mit neutralen Personen zu besprechen. Dafür stellen wir unseren Mitgliedern REDEZEIT FÜR DICH an die Seite.

Geschulte Coaches, Therapierende und Mental Health Expert:innen schenken ehrenamtlich ihr Ohr und hören zu. Egal, ob es um den Umgang mit hohem Workload geht, um die Bewältigung von Stresssituationen und Nervosität oder um persönliche Konflikte – die ausgebildeten Ansprechpartner:innen von REDEZEIT FÜR DICH hören intensiv zu und können neue Impulse geben

Wenn nach dem Konzert die Lichter ausgehen, kann es auch mal dunkel werden. Und das ist kein Grund zur Scham. Gemeinsam mit REDEZEIT FÜR DICH sorgen wir dafür, dass es nicht dunkel bleibt und leisten einen Beitrag zum Schutz der mentalen Gesundheit unserer Mitglieder. 

 

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